Castiglione della Pescaia ist ein antikes Dorf mit Blick auf das zwischen Punta Ala und Marina di Grosseto gelegenen Meer. Der antike Teil erhebt sich wie ein Balkon über dem Tyrrhenischen Meer. Außerdem befindet sich dort ein Touristenhafen, von dem aus man Ausflüge zu den Inseln des toskanischen Archipels machen kann.Castiglione della Pescaia ist sehr antiken Ursprunges: Die ersten Spuren von Besiedelungen indieser Zone liegen 60 Tausend Jahre zurück, während die erste städtische Ansiedelung in Vetulonia, einer antiken Stadt, die von den Etruskern in der Nähe des Prilesees ( existiert heute nicht mehr ) gegründet wurde, ist. Die Römer gründeten hingegen das Dorf Salebrone, welches für sein mildes Klima, den fischreichen See und die an Wildreiche Umgebung bekannt ist.
Eine zwischen Pisa und Rom liegende Stadt mit einer Befestigungsanlage, die im Jahre 1138 zum Bischofssitz erhoben wird und so in der Maremma eine gewisse Stellung einnimmt. Später geht die Stadt auf die Aldobrandeschi über, danach wird sie von den Sienensen erobert und geht schließlich 1559 auf die medici über. Daraufhin folgen zumindest 2 Jahrhunderte, in denen das Land immer wider trockengelegt wird.
Tirli liegt inmitten von Steineichen und Kastanienbäumenund verfügt aufgrund seiner Höhenlage - 450 m über dem Meeresspiegel - wohin der Meereswind gelangt, über ein ausgezeichnetes Klima. Die ersten Siedler waren Schafhüter und Holzfäller, wobei der letztere noch heute eine tief verwurzelte Tradition unter den Bewohnern ist. Das Dorf mit seinen eindrucksvollen Gassen wird von einem befestigten Kloster dominiert, welches um 1500 von Augustinerbrüdern errichtet worden ist; dorthin ist die Bevölkerung vor denAngriffen der sarazenischen Piraten geflüchtet.
Das von einem Schloss beherrschte Dorf ist antiken, vielleicht römischen Ursprunges, gemäß anderen Quellen langobardischer Herkunft. Die Glanzeit stellten die ersten drei Jahrhunderte des vorigen Jahrtausends dar. Die romanische Kirche verfügt über einen inkorporierten Glockenturmund birgt eine Reliquie vom Hlg. Wilhelm in sich, mit einer eindrucksvollen Prozession, welche in Buriano beginnt und durch die Macchia (=italienischer Niederwald ) zur Klause führt. Bei dieser Gelegenheit wird aus dem Gut „la Badiola“ die „Pianeta“ gebracht, das ist ein mit Gold umrahmter Stoff, den die Großherzogin Maria Antonietta in Erinnerung daran, dass sie hier vom Pferd gefallen ist, dem Dorf geschenkt hat .
Dieser Gebäudekomplex bestehend aus der Klause oder Rotonda di Montesiepi und den Überresten der großen zisterziensischen Abtei von San Galgano ist einer der eindrucksvollsten in der Toskana. In der Rotonda di Montesiepi befindet sich das in denFels gestoßene Schwert von San Galgano. Die Klause wurde zwischen 1182 und 1185 auf einem Hügel über einer Hütte errichtet, wo der Hlg. Galgano sein letztes Lebensjahr verbracht hat, genau dort, wo er Sein Schwert in den Felsen gestoßen hatte. Die Rotonda di Montesiepi, wo ursprünglich das Grabmal des Heiligen lag, der nördlich des Schwertes begraben wurde, ist durch das Eingangstor leicht ersichtlich, Chuisdino.
Vetulonia ist eine antike etruskische Stadt, von der die Römer die Liktorenzeichen der Bündel und Beile übernommen haben. Den Höhepunkt seines Glanzes erreichte Vetulonia zwischen dem 7. und 6.Jahrhundert a.C., wobei auch heute noch Andenken dieser antiken Macht erhalten geblieben sind. Nach dieser Glanzzeit unter den Etruskern verfiel Vetulonia. Erst 1181 wurde das Schloss von Colonna erbaut, welches aus der Notwendigkeit heraus entstanden war, eine Befestigungsanlage zur Verteidigung der Bevölkerung zu errichten. Von der eindrucksvollen etruskischen Stadtmauer sind nur wenige Teile erhalten geblieben, und in der unmittelbaren Umgebung des heutigen Dorfes befindet sich die etruskische Nekropole.
Den Zugang zu diesem Naturschutzgebiet finden Sie, indem Sie dem Hinweisen zur Clodia-Insel und zum Casa Rossa folgen. Das Gebiet ist sehr eindrucksvoll und reich an Federvieh. In diesem Naturschutzgebiet können Sie folgendes bewundern (Eintritt frei): Silbereiher, Purpurreiher, Enten, Rohrweihen und Stelzenläufer.
Der Regionalpark der Maremma wurde 1975 gegründet und ist, trotz seiner geringen Dimension ( ca. 10.000 ha ) und seines erst kurzen Bestehens, in kurzer Zeit zu einem Bezugspunkt für eine immer größer werdende Anzahl von Personen geworden.1993 hat er vom Europarat die Auszeichnung als Europäischer Park erhalten. Der Besuch des Parks stellt sicherlich eine schöne Erfahrung dar, die zur Weiterbildung beiträgt, aber man sollte sich gut vor Augen halten, dass bei einem einzigen Besuch des Parks manchmal die eigenen Erwartungen, die oft zu groß sind im Vergleich zu dem, was in so kurzer Zeit effektiv besichtigt werden kann, nicht erfüllt werden; wir müssen daran denken, dass es sich hierbei nicht um einen Zoo handelt und dass die Tiere frei sind und nicht zu unserer Verfügung stehen.
Eine antike 3809 m über dem Meeresspiegel liegende Stadt, die ca. 15 km vom Golfo del Sole entfernt liegt. Bekannt für das Kupfer-und Silberbergwerk, das bis zum 14.Jahrhundert in Betrieb war und dann nochmals zwischen 1830 und 1970 und seinen mittelalterlichen Aspekt beibehalten hat.Der Balestro del Girofalco, ist ein Wettkampf zwischen Armbrustschützen der einzelnen Stadtviertel in Erinnerung an vergangene Zeiten.